Die restaurative Zahnheilkunde ist der Fachbereich der Zahnmedizin, der darauf abzielt, die anatomische Form, die Kaufunktion und die natürliche Ästhetik von Zähnen wiederherzustellen, die durch Karies, Trauma, Abnutzung oder Entwicklungsstörungen Substanz verloren haben. Das Herzstück dieser Behandlungen ist der „minimalinvasive“ Ansatz – die Kernphilosophie der modernen Zahnmedizin. Ziel ist es, die eigene natürliche Zahnsubstanz des Patienten maximal zu erhalten. Bei Dentmetrik verabschieden wir uns von der unästhetischen Optik und mangelnden Gewebeverträglichkeit schwarzer Amalgamfüllungen. Durch den Einsatz nanotechnologischer Komposite ve Vollkeramik-Materialien reparieren wir Zahnschäden mit einem makellosen, natürlichen Look, der von außen absolut unsichtbar ist.

Definition und Ziel der restaurativen Zahnbehandlungen

Die restaurative Behandlung befasst sich mit der vollständigen Reinigung von Karies aus dem Zahnschmelz und dem Dentin sowie dem anschließenden Auffüllen des Hohlraums mit biokompatiblen Materialien, die die Zahnform imitieren. Wenn Karieshöhlen nicht rechtzeitig versorgt werden, erreichen Bakterien die Nervenkammer (Pulpa) im Inneren des Zahns, was zu starken Schmerzen, Abszessen und letztlich zum Zahnverlust führt.

Das primäre medizinische Ziel ist es, das Fortschreiten der Karies im frühesten Stadium zu stoppen, die geschwächten Zahnwände zu stabilisieren und Schmerzempfindlichkeiten bei heißen, kalten oder süßen Speisen zu eliminieren. Neben der Funktion dient die Restauration auch der Ästhetik: Das Schließen von Zahnlücken (Diastema), das Verlängern abgebrochener Kanten oder das Korrigieren von Verfärbungen fällt direkt in diesen Bereich. Dank chemischer Haftung (Adhäsion) verbinden sich moderne Materialien so fest mit dem Zahn, dass sie wie ein natürlicher Teil davon wirken.

Arten und Anwendungen bei Dentmetrik

Je nach Größe des Substanzverlustes und der ästhetischen Anforderung bieten wir in unseren Kliniken folgende Lösungen an:

  1. Kompositfüllungen (Ästhetische weiße Füllungen): Die heute gängigste Methode. Diese nanotechnologischen Füllungen auf Harzbasis werden farblich exakt an den Zahn angepasst und mit Blaulicht (LED) ausgehärtet. Sie sind sowohl für ästhetische Reparaturen im Frontzahnbereich als auch für druckfeste Füllungen im Backenzahnbereich ideal.
  2. Inlay- und Onlay-Restaurationen (Keramikfüllungen): Im Labor gefertigte Keramikfüllungen für größere Defekte, bei denen eine normale Füllung nicht ausreicht, aber noch keine Krone nötig ist. Sie werden mittels CAD/CAM-Technik nach einem digitalen Abdruck gefertigt und sind extrem bruchfest und langlebig.
  3. Komposit-Veneers (Bonding): Ästhetische Korrekturen in nur einer Sitzung. Ohne (oder mit minimalem) Beschleifen der Zähne werden Form, Farbe oder Größe der Zähne durch Komposit verändert. Ideal für abgebrochene Kanten oder kleine Lücken.
  4. Amalgamaustausch: Die sichere Entfernung alter, quecksilberhaltiger Metallfüllungen unter Schutzmaßnahmen und deren Ersatz durch gesunde, weiße Füllungen.
  5. Behandlung von Zahnabnutzung: Abdeckung empfindlicher Zahnhälse, die durch zu festes Putzen (Abrasion) oder Zähneknirschen (Bruxismus) entstanden sind.

Der Behandlungsablauf

Bei Dentmetrik folgen wir präzisen Protokollen für maximale Langlebigkeit. Zunächst wird die Karies unter lokaler Anästhesie schmerzfrei entfernt. Bei Kompositfüllungen wird die Oberfläche mikroskopisch angeraut und ein Haftvermittler aufgetragen. Das Material wird in dünnen Schichten entsprechend der natürlichen Anatomie (Höcker und Fissuren) eingebracht. Zum Schluss wird die Füllung poliert, bis sie wie ein natürlicher Zahn glänzt. Dieser Prozess dauert meist nur 30 bis 45 Minuten.

Bei Inlays/Onlays wird ein digitaler Scan erstellt. Das Keramikstück wird präzise aus einem Block gefräst und anschließend fest mit dem Zahn verklebt. Diese Restaurationen sind verfärbungsresistent und behalten ihre Qualität über viele Jahre.

Was sind die Vorteile?

Der größte Vorteil ist der präventive Charakter: Karies wird frühzeitig gestoppt, was den Zahn vor einer Wurzelbehandlung oder Extraktion bewahrt. Moderne Komposite imitieren die Lichtdurchlässigkeit natürlicher Zähne, sodass beim Lachen oder Sprechen niemand bemerkt, dass Sie eine Füllung haben.

Im Gegensatz zu alten Amalgamfüllungen, die den Zahn durch einen Keileffekt spalten konnten, verstärken moderne Materialien die Restzahnsubstanz. Zudem bieten Verfahren wie das Bonding eine schnelle ve kostengünstige Alternative zu teuren Kronen, ohne dass viel gesunde Substanz geopfert werden muss.

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Haufig gestellte Fragen

Dank moderner nanotechnologischer Kompositfüllungen und dem von uns angewendeten Hochglanzpolierverfahren (Politur) ist das Risiko von Verfärbungen auf ein Minimum reduziert. Selbst wenn bei starkem Tee-/Kaffee- und Zigarettenkonsum im Laufe der Jahre eine leichte Abstumpfung auftritt, erhalten die Füllungen durch eine 5-minütige Politur während der Routinekontrollen ihren Glanz vom ersten Tag zurück.

Wenn Sie sich an der Ästhetik Ihrer Amalgamfüllungen stören, wenn sich Brüche, Undichtigkeiten oder Lücken zwischen dem Zahn und der Füllung an den Rändern gebildet haben, müssen diese zwingend durch ästhetische und gesunde weiße (Komposit-/Porzellan-) Füllungen ersetzt werden, da sonst Kariesgefahr darunter besteht.

Nein, der größte Vorteil des Bondings (Komposit-Laminat) besteht darin, dass es ohne jeglichen Abrieb vom Zahnschmelz oder nur durch mikroskopisches Aufrauen aufgetragen wird. Es ist ein schützendes und wunderbares ästhetisches Verfahren, das Ihrem Zahngewebe überhaupt keinen Schaden zufügt.

In Fällen mit großem Materialverlust kann eine Kompositfüllung brechen. Porzellanfüllungen (Inlays/Onlays) hingegen werden im Labor aus Keramik hergestellt und sind im Vergleich zu Kompositen um ein Vielfaches widerstandsfähiger gegen Kaukräfte, verfärben sich nicht und erhalten zu 100 % die Form des Zahnes.

Nach dem Entfernen tiefer Karies und dem Einsetzen der Füllung ist es aufgrund des Anpassungsprozesses des Zahnnervs an äußere Reize völlig normal und vorübergehend, dass Sie 1-2 Wochen lang ein leichtes Stechen bei kalten/heißen Speisen spüren.

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