Was ist eine apikale Resektion? Was tun, wenn die Wurzelkanalbehandlung nicht ausreicht?

Die Wurzelkanalbehandlung gehört zu den am häufigsten angewendeten Methoden, um infizierte Zähne zu retten. In einigen Fällen kann diese Behandlung jedoch nicht ausreichend sein.

An diesem Punkt kommt folgende Methode zum Einsatz: apikale Resektion (Wurzelspitzenresektion).

Was ist eine apikale Resektion?

Die apikale Resektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem das infizierte Gewebe an der Spitze der Zahnwurzel entfernt wird.

Während dieses Eingriffs:

  1. Wird ein kleiner Teil der Wurzelspitze entfernt
  2. Wird die Infektion vollständig gereinigt
  3. Wird der Bereich mit einer speziellen Füllung verschlossen

Ziel ist es, den Zahn im Mund zu erhalten, ohne ihn zu ziehen.

In welchen Fällen ist eine apikale Resektion notwendig?

Sie wird in folgenden Situationen bevorzugt:

  1. Wenn die Wurzelkanalbehandlung fehlgeschlagen ist
  2. Wenn die Infektion erneut auftritt
  3. Wenn sich Zysten oder Läsionen an der Wurzelspitze bilden
  4. Wenn eine Wurzelkanalbehandlung anatomisch nicht möglich ist

Wie wird eine apikale Resektion durchgeführt?

Der Eingriff wird in der Regel in kurzer Zeit durchgeführt und ist sehr komfortabel.

Behandlungsablauf:

  1. Lokalanästhesie wird angewendet
  2. Das Zahnfleisch wird geöffnet
  3. Die infizierte Wurzelspitze wird entfernt
  4. Der Bereich wird gereinigt und verschlossen

Der Patient verspürt während des Eingriffs keine Schmerzen.

Heilungsprozess und Nachsorge

Die Heilung nach einer apikalen Resektion verläuft in der Regel schnell:

  1. In den ersten Tagen können leichte Schmerzen auftreten
  2. Die Schwellung nimmt in kurzer Zeit ab
  3. Die Rückkehr zum normalen Alltag erfolgt innerhalb von 3–7 Tagen

Vorteile der apikalen Resektion

  1. Möglichkeit, den Zahn ohne Extraktion zu erhalten
  2. Erhalt von Ästhetik und Funktion
  3. Vermeidung invasiverer Eingriffe
  4. Bietet eine langfristige Lösung

Fazit: Ist es möglich, den Zahn statt einer Extraktion zu erhalten?

Ja. Dank der apikalen Resektion kann ein Zahn trotz einer erfolglosen Wurzelkanalbehandlung gerettet werden.

Bei richtiger Indikationsstellung ist diese Methode eine effektive Behandlungsoption, die die Lebensdauer des Zahns verlängert.

Haufig gestellte Fragen

Sie wird durchgeführt, um eine Infektion zu entfernen, wenn eine Wurzelkanalbehandlung nicht ausreichend ist.


Der Eingriff ist unter örtlicher Betäubung schmerzfrei. Danach können leichte Beschwerden auftreten, die jedoch schnell abklingen.


Die meisten Patienten bemerken innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung.


Ja. Ziel ist es, den natürlichen Zahn zu erhalten, anstatt ihn zu entfernen.


Bei korrekter Behandlung kann der Zahn viele Jahre gut funktionieren, regelmäßige Kontrollen sind jedoch wichtig.

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